Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

 

1. Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für den gesamten Geschäftsverkehr mit den Kunden von lk-lektorat.de (verantwortlich: Lorenz Knieriem, im Folgenden Auftragnehmer genannt). Mit der Auftragserteilung bestätigt der Kunde, nachfolgend Auftraggeber genannt, dass er die diese AGB zur Kenntnis genommen hat und sie akzeptiert. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, auch wenn diesen nicht ausdrücklich widersprochen wird. Abweichungen von den AGB, ergänzende Nebenabreden und Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.

 

2. Die Auftragserteilung erfolgt grundsätzlich schriftlich, ggf. auch in elektronischer Form (E-Mail).

 

3. Es gelten, soweit nichts anderes vereinbart wurde, die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Preise, wie sie auf den Internetseiten von lk-lektorat.de zum Zeitpunkt einer Auftragsanfrage zu sehen sind. Sofern von Seitenpreisen die Rede ist, handelt es sich dabei immer um eine Normseite à 1.500 Zeichen inkl. Leerzeichen und Fußnoten. Alle Preise gelten für Korrektur bzw. Lektorat in elektronischer Form, das heißt mittels der „Überprüfen“- bzw. „Änderungen nachverfolgen“-Funktion eines gängigen Textverarbeitungsprogramms direkt im Dokument und mit für den Auftraggeber nachvollziehbaren Korrekturen. Verlangt der Auftraggeber die Korrektur in Papierform, hat er dies im Vorfeld der Auftragserteilung explizit anzugeben. Ggf. wird dann ein zusätzliches Honorar vereinbart. Texte auf Papier werden mit den konventionellen Korrekturzeichen gemäß DIN 16511 versehen; eine Erklärung der verwendeten Zeichen wird auf Wunsch beigelegt.

 

4. Rechnungen sind grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Abzug fällig. Anfallende Bankgebühren (z. B. für Auslandsüberweisungen oder Schecks) sind vollständig vom Auftraggeber zu übernehmen. Bei einem Auftragswert über 250,00 Euro ist der Auftragnehmer berechtigt, einen Vorschuss von bis zu 30 Prozent des Gesamtpreises zu verlangen.

 

5. Falls Zahlungsverzug besteht, berechnet der Auftragnehmer je Mahnschreiben als Aufwandsentschädigung eine angemessene Gebühr. Darüber hinaus behält sich der Auftragnehmer rechtliche Schritte vor.

 

6. Tritt der Auftraggeber aus nicht vom Auftragnehmer zu verantwortenden Gründen vor der Lieferung der vereinbarten Leistung vom Auftrag zurück, so entsteht ihm eine Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Auftragnehmer in Höhe des vollständigen Auftragswerts.

 

7. Der Auftragnehmer ist bemüht, Terminzusagen pünktlich und zuverlässig einzuhalten. Für Verzögerungen durch höhere Gewalt übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung. Bei durch den Auftragnehmer zu verantwortendem Leistungsverzug ist der Auftraggeber nach Setzung einer angemessenen Nachfrist zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Sofern keine anderweitigen Absprachen zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer bestehen, beträgt die Bearbeitungszeit für eine Korrektur von bis zu 15 Textseiten einen Werktag. Bei größeren Textmengen bzw. korrekturintensiven Texten erhöht sich die Korrekturzeit entsprechend. Sollte vom Auftraggeber eine schnellere Bearbeitung oder eine Korrektur an Wochenenden und Feiertagen gewünscht werden, ist dies gesondert mit dem Auftragnehmer zu vereinbaren. Der Auftragnehmer behält sich in diesen Fällen das Recht vor, einen mit dem Auftraggeber zu vereinbarenden Honoraraufschlag in Rechnung zu stellen.

 

8. Der Rückversand der korrigierten Texte erfolgt im Regelfall in Datenform, bei in Papierform vorliegenden Texten mittels Deutsche Post AG, auf Wunsch auch als Einschreiben bzw. mit versichertem Versand. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für eine erfolgreiche Vermittlung oder Übersendung der versandten korrigierten Texte. Alle Verpflichtungen sind erfüllt, wenn die korrigierten Texte entsprechend der vereinbarten Versandart in den Versand gegeben worden sind. Der Versand auf elektronischem Weg (z. B. per E-Mail) oder auf eine andere Art der Datenfernübertragung erfolgt auf alleinige Gefahr des Auftraggebers. Bei Übersendung der korrigierten Texte per E-Mail oder auf eine andere Art der Datenfernübertragung ist der Auftraggeber für eine endgültige Überprüfung der übertragenen Texte und Dateien verantwortlich, da eine Veränderung der übertragenen Daten nicht ausgeschlossen werden kann. Eine Haftung für Schäden aufgrund elektronischer Viren wird ausdrücklich ausgeschlossen.

 

9. Ziel des Korrektorats bzw. Lektorats ist die größtmögliche Reduzierung aller vom Auftraggeber verursachten Fehler im Ausgangstext. Das bedeutet, dass der Text des Auftraggebers hinsichtlich korrekter Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik geprüft wird und dass etwaige Korrekturen so gekennzeichnet werden, dass sie für den Auftraggeber nachvollziehbar sind. Der Auftraggeber erkennt ausdrücklich an, dass eine hohe Fehlermenge im Ausgangstext (z. B. durchschnittlich mehr als zehn Fehler pro Seite) das Erreichen dieses Ziels beeinträchtigen kann, sodass auch nach Abschluss der Korrektur immer noch ein gewisser Rest an Fehlern im oben genannten Sinne verbleiben kann. Bei sich ständig wiederholenden Fehlern ist eine einmalige diesbezügliche Anmerkung des Auftragnehmers ausreichend. Eine Garantie für völlige Fehlerfreiheit ist grundsätzlich immer ausgeschlossen.

 

10. Grundlage der Korrekturen ist die aktuelle Ausgabe des Dudens (Duden – Band 1: Die deutsche Rechtschreibung). Sind gemäß Duden mehrere Varianten eines Wortes, einer Formulierung oder eines grammatikalischen Sachverhaltes zugelassen, liegt es im Ermessen des Auftragnehmers, welcher davon er den Vorzug gibt, es sei denn, der Auftraggeber hat diesbezüglich bei Auftragserteilung eindeutige Anweisungen bzw. Wünsche formuliert. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dafür Sorge zu tragen, dass innerhalb eines Textes nach Möglichkeit keine unterschiedlichen Schreibvarianten verwendet werden, auch wenn diese laut Duden zulässig sind. Wünscht der Auftraggeber die Korrektur nach alter Rechtschreibung, muss er dies dem Auftragnehmer bei Auftragserteilung mitteilen. Ebenso muss der Auftraggeber den Auftragnehmer darüber informieren und ggf. gleichzeitig die dafür erforderlichen Unterlagen in elektronischer Form zur Verfügung stellen, wenn er die Verwendung einer bestimmten Terminologie wünscht; dies gilt auch für Sprachvarianten und besondere Schreibweisen, die vom jeweils aktuellen Duden abweichen und nicht korrigiert werden sollen. Fremdsprachige Textpassagen sind in der Regel von der Korrektur ausgeschlossen und unterliegen somit nicht der Korrekturverantwortung des Auftragnehmers.

 

11. Stilistische Überarbeitungen verstehen sich lediglich als Verbesserungsvorschläge und bedürfen der Prüfung durch den Auftraggeber. Eine Haftung für stilistische Korrekturen und für das Lektorat wird daher ausgeschlossen.

 

12. Für Fehler haftet der Auftragnehmer bei nachweislichem Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, maximal jedoch in Höhe des jeweiligen Auftragswerts. Eine Haftung des Auftragnehmers für Folgeschäden, entgangenen Gewinn o. Ä. ist grundsätzlich ausgeschlossen. Beanstandungen sind vom Auftraggeber innerhalb einer Frist von sieben Kalendertagen nach Lieferung unter Angabe des Wortlauts der beanstandeten Textstellen und mit detaillierter Begründung geltend zu machen. Erfolgt diese Geltendmachung nicht oder zu spät, gilt die Leistung als akzeptiert. Bei berechtigten Reklamationen ist dem Auftragnehmer eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzuräumen. Nur wenn diese Nachbesserung nicht erbracht werden kann, besteht Anspruch auf angemessene Minderung des vereinbarten Honorars.

 

13. Wird die Leistung des Auftragnehmers durch den Auftraggeber nicht gemäß Punkt 12 beanstandet, geht die alleinige Verantwortlichkeit für die Richtigkeit der Arbeiten mit deren Annahme, spätestens jedoch nach Ablauf der Beanstandungsfrist, auf den Auftraggeber über. Für vom Auftraggeber nachträglich veränderte Texte lehnt der Auftragnehmer auch innerhalb der Beanstandungsfrist jede Verantwortung ab.

 

14. Für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte sowie für die inhaltliche Richtigkeit der durch den Auftragnehmer bearbeiteten Texte ist der Auftraggeber verantwortlich.

 

15. Persönliche Daten des Auftraggebers (Name, Adresse etc.) werden vom Auftragnehmer nur zum internen Gebrauch gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Der Auftragnehmer haftet nicht für Daten des Auftraggebers, die sich Dritte durch widerrechtliche Handlungen angeeignet haben.

 

16. Alle Texte werden vertraulich behandelt. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen und Inhalte zu bewahren, die ihm im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden. Die elektronische Übermittlung von Texten und Daten sowie ggf. weitere Kommunikation in elektronischer Form zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer erfolgt jedoch auf Gefahr des Auftraggebers. Absoluten Schutz elektronisch übermittelter Daten und Informationen kann der Auftragnehmer nicht gewährleisten, da nicht auszuschließen ist, dass sich Unbefugte auf elektronischem Wege widerrechtlich Zugriff auf die übermittelten Texte und Daten verschaffen.

 

17. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Göttingen (Niedersachsen). Das Geschäftsverhältnis zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

 

18. Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen dem Auftragnehmer und seinen Auftraggebern. Durch die rechtliche Unzulässigkeit oder die schriftliche Veränderung einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht beeinträchtigt.

 

(Stand: 10. März 2018)


Widerrufsbelehrung

 

Sofern Sie Verbraucher i. S. von § 13 BGB sind, können Sie Ihre Vertragserklärung nach Maßgabe der nachfolgenden Belehrung widerrufen:

 

I. Widerrufsrecht:

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 2 Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (Brief, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:

 

Lorenz Knieriem

Schneidemühler Weg 17

37083 Göttingen

E-Mail: info@lk-lektorat.de

 

Sollte Ihnen diese Widerrufsbelehrung erst nach Vertragsschluss zugehen, verlängert sich die Widerrufsfrist auf einen Monat.

 

II. Widerrufsfolgen:

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen herauszugeben. Können Sie die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie insoweit ggf. Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen.

 

Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für den Auftragnehmer mit deren Empfang.

 

Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Auftragnehmer mit der Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder der Verbraucher diese selbst veranlasst hat.